Versandverpackungen

Versandverpackungen aus Karton und Wellpappe sorgen dafür, dass Waren unbeschadet beim Empfänger ankommen. Produktschutz, Verpackungsgröße und eine optimales Verhalten im logistischen Prozess bestimmen die Konstruktion einer Versandverpackung. Die STI Group entwickelt ihr Portfolio an diesen intelligent konstruierten Verpackungen stetig weiter. 

Dabei spielt vor allem für online bestellte Waren das Unboxing-Erlebnis eine entscheidende Rolle, denn die Versandverpackung ist häufig der erste Touchpoint einer Marke oder eines Produkts mit dem Verbraucher. Für die Verbraucher stellen das Markenprodukt und seine Verpackung eine Einheit dar. Deshalb darf die Marketingleistung einer Versandverpackung nicht unterschätzt werden: viele Shopper zelebrieren das Auspacken ihrer online bestellten Ware regelrecht. Die Versandverpackung ist nicht nur ein Zweckobjekt, sondern gehört ebenso zum Produkt wie eine hochwertige Verkaufsverpackung. Einleger, Innendruck und weitere kreative Ideen bei Versandverpackungen steigern das Auspackerlebnis im E-Commerce. Doch nicht nur im Online-Shop spielen Versandverpackungen eine wichtige Rolle. Auch im B2B-Bereich ist die Versandverpackung ein wichtiges Element, denn egal ob Ersatzteile, Zubehör oder Zutaten für Großverbraucher – ohne die passende Verpackung und Logistik würden viele Industrien zum Erliegen kommen. Gleiches gilt für die Kommissionierung. Werden im Handel größere Gebinde angeliefert gehen auch hier die Produkte in einer optimierten Versandverpackung auf die Reise.

Produktbeispiele

Produktschutz steht im Vordergrund

Dass die Waren unbeschadet beim Empfänger ankommen, ist ein Muss und der wichtigste Anspruch an eine Versandverpackung. Das geeignete Material – Karton oder Wellpappe – wählen die Experten für Versandverpackungen bei der STI Group mit Hilfe eines Materialkonfigurators aus. Dabei spielt die Stabilität der Materialien in Kombination mit der Konstruktion der Versandverpackung die wichtigste Rolle.

Verbraucher wollen weniger Verpackungsvolumen

„So viel Verpackung wie nötig, so wenig wie möglich“ ist das Credo der STI Group. Bei der Versandverpackung ist eine exakte Abstimmung auf das Produkt wichtig, außerdem die Einhaltung eines ökonomischen Packmaßes und die Berücksichtigung logistischer Komponenten.

Versandverpackungen der zweiten Generation

Retourenquoten von 50 Prozent und mehr sind bei online bestellten Textilien oder Schuhen keine Seltenheit. Der Renditekiller für die Versandhändler ist häufig auch ein Shopping-Lustkiller für ihre Kunden. Mehr als die Hälfte der in einer Studie der STI Group befragten Verbraucher möchten nicht gewollte Artikel in einer Versandverpackung der passenden Größe zurücksenden. Die neue Generation von Versandverpackungen der STI Group zielt genau auf diese Bedürfnisse ab. Dank intelligenter Konstruktionen lässt sich die Größe der Verpackung für die Retoure mit wenigen Handgriffen um bis zu 50 Prozent reduzieren. Auch für Online-Händler ist die Lösung eine interessante Option. Mit nur einer Verpackungsgröße lassen sich verschiedene Volumina versenden. Das reduziert die Beschaffungs- und Lagerhaltungskosten und steigert die Effizienz im Abpackprozess. Die Harmonisierung von Versandvolumen und Verpackungsgröße reduziert zudem das Ladevolumen der LKW und damit auch den CO2-Footprint, der durch die Belieferung verursacht wird.

Versandverpackung reduziert Logistikvolumen

Der Online-Handel ist seit Jahren einer der weltweit am stärksten wachsenden Märkte. Verbraucher, Versender und Logistikunternehmen stellen unterschiedliche Ansprüche an eine Versandverpackung. Die STI Group entwickelt Versandverpackungen, die genau darauf zugeschnitten sind. So lässt sich die Verpackung DualPack für den Rückversand um die Hälfte verkleinern. DualPack ist eine zweiteilige Verpackung. Empfängt der Verbraucher in dieser Verpackung zum Beispiel zwei Paar Schuhe, die er sich zur Anprobe in zwei verschiedenen Größen hat schicken lassen, kann er den Deckel von DualPack für den Rückversand verwenden. Dieser lässt sich durch die clevere Konstruktion der Verpackung in der Mitte falten, so dass eine neue, kleinere Verpackung entsteht. Verbraucher können die Verpackung damit auf die Größe ihrer Retoure anpassen, Versandhändler nutzen mit DualPack zwei Paketgrößen mit einem Verpackungsmodell und der Carbon Footprint im logistischen Prozess verringert sich immens.

Verbraucherstudie zur Versandverpackung

Im Februar 2016 wurden insgesamt 1.000 deutsche Online-Käufer im Alter von 16 bis 70 Jahren zu ihren Anforderungen an Online-Versandverpackungen befragt. Dass die Versandverpackung für Verbraucher eine wichtige Rolle spielt, zeigt eine breit angelegte Studie der STI Group: 99 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die Versandverpackung wichtig sei. Die Ergebnisse der Studie zeichnen ein klares Bild der Verbraucherwünsche: Die E-Commerce Verpackung soll die Produkte vor allem schützen, auf die Größe ihres Inhaltes angepasst sein und sich für den Rückversand eignen. Größtes Ärgernis der Verbraucher sind überdimensionierte Verpackungen mit voluminösem Füllmaterial. 

Versandverpackung steht für Umweltbewusstsein des Händlers

Die Studie zeigt, dass die Verpackung für jeden zweiten Befragten einen Indikator für das Umweltbewusstsein des Versandhändlers darstellt. Mit einer angemessenen Größe und wenig oder keinem Füllmaterial kann der Online-Handel punkten. 2/3 der befragten Konsumenten gaben zudem an, für eine CO2-Kompensation beim Versand einen Mehrpreis von bis zu 50 Cent in Kauf zu nehmen.

„Ready-to-Ship“ macht Verkaufsverpackung zur Versandverpackung

Eine Verkaufsverpackung – mit Versandaufkleber versehen – direkt auf die Reise zu schicken ist die Idee hinter „Ready-to-Ship“. Aus Verbrauchersicht eine attraktive Option, denn eine zusätzliche Umverpackung kann in diesem Fall komplett entfallen. Ähnlich bewerten dies auch die Online-Händler in einer 2015 vom Europäischen Handelsinstitut (EHI) durchgeführten Befragung. Damit „Ready-to-Ship“ in der Praxis funktioniert, müssen bei der Entwicklung der Verkaufsverpackung allerdings direkt die Anforderungen eines Paketversandes berücksichtigt werden. Vor allem bei empfindlichen Produkten ist hier ein intelligentes Innenleben der Verpackung gefragt. 

FAQs

Karton oder Wellpappe – welches Material eignet sich für Versandverpackungen am besten?

Die Materialauswahl ist abhängig vom Produkt und dessen Volumen. Wichtig ist, dass Versandverpackungen so stabil wie möglich sind, um das Produkt bestmöglich zu schützen. Da Versandverpackungen im logistischen Prozess hohen Belastungen ausgesetzt sind bestehen diese primär aus recyclingfähiger Wellpappe. Die Wahl des Wellenprofils und der Rohpapiere ist Teil der Beratungskompetenz der STI Group.

Schwächt die Versandverpackungen die Bedeutung der eigentlichen Produktverpackung?

Nein, individuelle Verpackungen von Markenprodukte spielen auch im Online-Geschäft eine wichtige Rolle. Denn sie stehen für das Markenversprechen, beweisen dass ein Produkt unbeschadet ist und dass es wie „nur für mich gemacht“ beim Verbraucher eintrifft. Darüber hinaus ist „Ready-to-Ship“ einer der aktuellen Trends im Versandbereich. Hier werden Geschenkverpackungen gleichzeitig als Versandverpackung genutzt.

Lassen sich mit einer maßgeschneiderten Versandverpackung Kosten sparen?

Experten gehen davon aus, dass aufgrund des steigenden Frachtvolumens auf der Straße zukünftig auch in Deutschland ein volumengesteuertes Entgelt nach amerikanischem Vorbild eingeführt wird. In den USA berechnen sich die Gebühren für den Paketversand nicht nur nach Gewicht und drei bis vier Standardgrößen, sondern nach dem tatsächlichen Versandvolumen (Dimweight). Eine volumenoptimierte Versandverpackung bedeutet dann eine echte Kosteneinsparung.

Gibt es flexible Versandverpackungen, die sich an das Füllgut anpassen?

Zum Beispiel durch die Kombination von Wellpappe und Folie ergeben sich völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten für Versandverpackungen. Die Folie macht zusätzliches Füllmaterial überflüssig, indem sie sich direkt um das Produkt legt und es sicher hält. Gemeinsam mit Sealed Air hat die STI Group verschiedene Verpackungsvarianten für unterschiedliche Branchen und Produkte entwickelt.

Welche Versandverpackung eignet sich am besten für die Kommissionierung?

Multifill ist eine größenvariable Box, bei der ein Wellpapp-Zuschnitt die Fixierung der Produkte übernimmt. Dieser ist mit einer reißfesten und gleichzeitig flexiblen Spannfolie versehen, die sich an die Produktkonturen jeglicher Art anpasst. So entfallen Füllstoffe jeglicher Art.

Gibt es spezielle Anforderungen an Verpackungen für den Gefahrgutversand?

Gefahrgutverpackungen müssen besondere Anforderungen erfüllen. Man klassifiziert drei Verpackungsgruppen bei Inhalte mit geringem bis hohem Gefahrenpotenzial. Die STI Group testet Verpackungen, damit sie für den Gefahrguttransport eingesetzt werden dürfen. Zusätzliche Prüfungen im STI Group-eigenen Labor bereiten den Entwicklungs- und Freigabeprozess von Gefahrgutverpackungen vor. Das beschleunigt den Genehmigungsprozess durch die Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung. Die STI Corrugated GmbH in Alsfeld ist ein von der BAM anerkannter Hersteller von Gefahrgutverpackungen.

Was bedeutet „Click & Collect“?

„Click & Collect“ heißt, dass Verbraucher ihre online bestellten Waren im stationären handel abholen. Für den stationären Handel ist das ein interessantes Konzept, denn die Chance, dass die Online-Kunden vor Ort weitere Produkte erwerben, ist groß.